1976 - Neue Schießanlage  

*Zurück*                                                                                                                                                     Nachdem die alte, offene KK-Schießanlage unmittelbar neben dem Freizeitzentrum wegen Lärmbelästigung und Unfallgefahr nicht mehr benutzbar war, wurde unter dem 1. Schützenmeister Albert Kraft am 30.03.1976 entschieden, eine eigene KK- und LG-Anlage zu bauen. Durch das Entgegenkommen der Gemeinde (sie stellte das Grundstück im Freizeitzentrum kostenlos zur Verfügung) bauten die Schützen eine vom Wetter unabhängige, unterirdische Schießanlage für Luftgewehr, -pistole, KK auf 50 m und Pistole 25 m.

Nach zweijähriger Bauzeit konnte sie am 23.04.1976 mit der Einweihung des Freizeitzentrums (Tag der offenen Tür, auch in der Schießanlage) fertiggestellt werden. In dieser Zeit wurden viele Opfer von den Mitgliedern abverlangt, sei es in finanzieller Art wie auch in Form von Frondiensten.

Man erbrachte ehrenamtlich 6.300 Arbeitsstunden. Eine enorme Leistung. Während der Einweihung informierte Albert Kraft, zum Bau der unterirdischen Schießanlage mit fünf automatischen Zugständen, seien 453 Kubikmeter Beton und 15 Kubikmeter Holz notwendig gewesen. Die bebaute Fläche bezifferte er auf 386 Quadratmeter, den umbauten Raum mit 1125 Kubikmeter. Lobend erwähnte er, dass die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 40.000 DM gewährt habe.

In der neuen Anlage könne stehend oder liegend, liegend auch mit Schießriemen geschossen werden und zwar in den Disziplinen 50 m Kleinkaliber, 25 m und 50 m Pistole, Luftgewehr und Luftpistole. Die Anlage sei erweiterungsfähig und für alle Schützen grundsätzlich offen - auch im Winter. Eine Gemeinschaftsarbeit mit beispielhaftem Einsatz der Schützengesellschaft, die einzigartig, weit und breit die modernste Anlage wurde. All das wurde durch gute Kameradschaft und Ausdauer erreicht.  

Wunsch nach eigenen Räumlichkeiten geht in Erfüllung

Am 22.11.1997 erfolgte der Spatenstich für den Anbau bei der Schieß- anlage, in dem ein Umkleideraum, Geräteraum, Auswertraum, WC und ein Aufenthaltsraum vorgesehen ist. Am Eröffnungsschießen für die neue Saison (09.10.1998) weihte Pfarrer Werner Badura den Anbau. Er umfaßt 154 qm Fläche. Über 3.700 freiwillige Arbeitsstunden investierten die Schützen für diesen Bau.

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